Die Strategien der Digitalisierung - die Zukunft Ihres Unternehmens.

"Willst Du Pirat sein oder der Navi beitreten?" soll Steve Jobs mal gefragt haben. Digitale Disruptoren sind Piraten, digitale Transformatoren sind normale Matrosen. Hat meine Persönlichkeit und mein Unternehmen, sowie mein Ort und meine Branche das Zeug zu einer digitalen Revolution oder zu einer digitalen Evolution ? Diese Frage muß sich jeder stellen, der sich mit der Digitalisierung auseinandersetzt.

 

Wenn Sie Ihre Persönlichkeit als Bestandteil Ihres Unternehmens betrachten, bleiben 3 Achsen, die den "digitalen Raum" charakterisieren:

 

- Unternehmen - Innovationstyp (bestehende Innovationsfähigkeiten):

  Operativer Innovator - Innovativer Optimierer - Strategischer Innovator - Proaktiver Innovator 

- Ort - Attraktivität für digitale Innovatoren (Potential für Erweiterung digitaler Innovationsfähigkeiten):

  Dorf - Stadt - Universitätsstadt - regionale Metropole - nationale Metrolpole - internationale Metropole

- Branchen - schlummernde Benefits (Potential für Branchen verändernde digitale Innovationen):

  keine - geeignet für digitale Transformation - geeignet für digitale Disruption

 

Um die Digitalisierung Strategie für Ihr Unternehmen erstellen zu können, müssen Sie zuvor Ihr Unternehmen und Ihre Branche im Kapitel "Analyses" analysiert haben.

 

Im Wesentlichen können Sie 2 Grundstrategien verfolgen, wenn Sie bei der weiteren Digitalisierung erfolgreich "in`s Rennen" gehen wollen:

 

Wenn Sie sich sehr stark fühlen, dann bestimmen Sie das Rennen vom Start bis zum Ziel als unbestrittener Leader. Sie sind der Innovator. Von Ihnen kommen die Innovationen und die Markterfolge und Sie erhalten am Ende eine angemessene "Siegprämie", die Sie für weitere Innovationen und Wachstum verwenden können. Beispiel: Apple mit Steve Jobs

 

Wenn Sie sich nicht so stark fühlen, dann hängen Sie sich als Follower in den "Windschatten" des Leaders und machen genau das gleiche wie er. Sie sind der Kopierer. Damit verbinden sich deutlich geringere Anforderungen an die Innovationsfähigkeiten des Unternehmens. Sie benötigen statt dessen gute Kopierfähigkeiten. Wenn dem einen Innovator die Innovationen ausgehen, kopieren Sie den nächsten Innovator. Wenn Sie darüber hinaus über gute Optimierfähigkeiten verfügen, haben Sie sogar das Potential, besser als der Leader zu werden. Beispiel: Samsung im "Windschatten" von Apple und Steve Jobs.

 

Bei der Digitalisierung greifen bisher oft branchenfremde Disruptoren oder Transformatoren ohne eigenen Kundenstamm bewährte - aber oft etwas behäbige - Unternehmen mit einem bisher großen und überwiegend noch treuen Kundenstamm an. Der Angreifer kann zwar im Geheimen seinen Angriff gut vorbereiten, aber sobald er den ersten Kunden erobern will, muß er seine Deckung verlassen und seine Angriffsstrategie offen legen. In der Regel stehen ihm auch keine wirklich helfenden Schutzrechte für sein Produkt zur Verfügung. Seine Geschwindigkeit / Überraschung und seine Cleverness sind die einzigen "Trümpfe" die er auf der Hand hat. Ein sehr gewagtes Spiel.

 

Nutzen Sie die zeitliche Trägheit des Marktes beim Umschwenken von Ihrem Unternehmen auf den Angreifer. Dazu benötigen Sie Zugriff auf einen "Radar", der Sie informiert, sobald ein Angreifer seine Deckung verlässt und Sie benötigen den sofortigen Zugriff auf einen "Kopierer", der Ihnen das Produkt des Angreifers kopiert.

 

Am besten Sie haben dazu einen digitalen Partner an Ihrer Seite, der Ihnen den Zugriff auf das Radar und den Kopierer ermöglicht und Sie zusätzlich auf den Gegenangriff rechtzeitig vorbereitet und später dann auch begleitet. Das werden Sie brauchen. Denn der Angreifer kämpft mit ganz anderen Waffen, in einem ganz anderen Umfeld und mit einem ganz anderen Kampfstil als Sie es bisher gewohnt sind. Sind allerdings die 2 Trümpfe Geschwindigkeit / Überraschung und Cleverness des Angreifers verspielt, gibt er schnell auf.

 

Welche "Wettkampfklasse" und welche Strategie trauen Sie sich nach Ihrer Analyse zu ?

 

- Digitale Disruption - als Leader oder als Follower ?

- Digitale Transformation - als Leader oder als Follower ?

 

Wenn keines der bisher genannten Strategien zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt, sollten Sie sich auf die kostenorientierten Strategien konzentrieren. Wenn der Angreifer es nur auf die Schnittstelle zum Kunden abgesehen hat, sollten Sie sich möglichst bald mit dem Angreifer "verbünden" und bisherige Kosten für Marketing und Vertrieb auf ein Minimum reduzieren. Bedenken Sie allerdings, daß es dem Angreifer in der Regel um die Unterwerfung der Lieferanten geht und nicht um ein partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe. Wenn der Angreifer die Vernichtung Ihrer Branche zum Ziel hat, sollten Sie rechtzeitig Ihre Kapazitäten und Kosten anpassen - in der Hoffung, Sie gehören irgendwann zu den letzten überlebenden "Mohikanern" Ihrer Branche. 

 

Hier zeigen wir nach und nach eine Reihe von interessanten Demos von weiteren Digitalisierungen. Dabei legen wir großen Wert auf hohen Nutzen, extreme Einfachheit und geringe Kosten. Beginnen tun wir mit dem Benefit "Verkaufsoptimierung" am Point of Sale. 70 % der Kaufentscheidung werden am POS getroffen. Hier muß die richtige Information, Emotion, Auskunft oder Bestellmöglichkeit in der richtigen Sprache zum richtigen Zeitpunkt auf das richtige Smartphone - ohne spezielle App, ohne Spam-Gefahr, ohne umständliches Fokussieren, ganz einfach ohne Kompliziert.

 

Das kann momentan nur eine Technologie: NFC. Alle neuen Android Smartphones sind damit standardmäßig ausgestattet. Man muß es nur einschalten. Es verbraucht so gut wie keinen zusätzlichen Strom und hat auch ansonsten keine Nachteile - außer daß Apple diese hilfreiche Technologie bisher seinen Kunden nur eingeschränkt dafür zur Verfügung stellt.

 

NFC ist der direkte Weg zu Ihrem Youtube Kanal. Eine Berührung mit dem Smartphone und das richtige Youtube Video startet auf dem richtigen Handy zum richtigen Zeitpunkt. Nun liegt es nur noch an Ihnen, ob Sie den Interessenten von Ihrem Produkt überzeugen oder nicht. Sie haben damit die technischen Möglichkeiten einer Fernsehwerbung zu einem Bruchteil der Kosten. Und Sie erreichen den Interessenten genau in dem Augenblick seines maximalen Interesses.

 

Einige Produktmanager werden nicht einmal eigene Youtube Videos herstellen müssen. So könnte der Produktmanager vom neuen Audi Q5 einfach die positiven Testergebnisse von AutoBild und Co verwenden.

 

 

Wenn man das Produkt in Bewegung sieht - und dann noch am Strand von Kalifornien - meldet sich das "Will-Ich-Haben-Männchen" doch gleich viel deutlicher zu Wort als wenn man das Auto nur statisch im sterilen Verkaufsraum des Audi-Händlers sieht. Diese Emotionen erhält man nur über ein entsprechendes Video.

 

Andere Produktmanager würden gerne andere Probleme beim Verkaufen lösen. Im Fashionbereich zum Beispiel: Bei einer Kollektion ist gerade die Größe bereits vergriffen, die die Kundin zu gerne kaufen würde. Mit der NFC-Technologie kein Problem. Eine Berührung mit dem Handy und die Kundin ist in dem richtigen e-shop bei der richtigen Kollektion. Sie muß nur noch die richtige Größe eingeben und kann Ihr Wunschprodukt sofort bestellen und nach Hause liefern lassen. Bequemer geht es nicht. Und der Produktmanager freut sich über eine satte Umsatzsteigerung.

 

 

 

 

 

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